VFF Dokumentarfilm Produktionspreis

Der Prozess der Entstehung eines Dokumentarfilms ist schwer planbar und bringt oft große Unsicherheiten mit sich. Dabei beweisen Produzent*innen immer wieder großen Mut und zeigen bei Projektentwicklung und Filmfinanzierung besondere Kreativität und hohes Engagement.

Mit der Verleihung des VFF Dokumentarfilm Produktionspreises beim DOK.fest München wird der leidenschaftliche Einsatz und die Rolle der Produzent*innen bei der Entwicklung aktueller Dokumentarfilm-Projekte gewürdigt.  Der VFF Dokumentarfilm Produktionspreis ist mit 7.500 Euro dotiert.

2025 wurde das Projekt „Das fast normale Leben“ der Produzentinnen Ulla Lehmann und Andrea Roggon von AMA FILM ausgezeichnet. 

In einer Wohngruppe für Mädchen verarbeiten die Bewohnerinnen ihre Traumata. Ohne ihre Eltern suchen sie nach Akzeptanz und Geborgenheit im Leben. 

Auszug aus der Jury-Begründung: Andrea Roggon und Ulla Lehmann haben sich auf diese Reise mit ungewissem Ausgang eingelassen, beträchtliche Eigenmittel von Ama Film investiert und es Regisseur Stefan Sick ermöglicht, vier treffsicher ausgewählte Mädchen aus schwierigem familiärem Umfeld zwei Jahre lang in einer Jugendhilfe-Einrichtung zu begleiten. Im Alltag ihrer Wohngruppe, in Krisen- und Konfliktsituationen, in Hoffnung und Enttäuschung ist Sicks Kamera einfühlsam, dicht, aber immer respektvoll, lässt uns mitfühlen und mit hoffen, liest in den jungen Gesichtern und verdichtet „Das fast normale Leben“ der Mädchen zu einem emotional berührenden Stück dokumentarischen Kinos.

Alle Informationen rund um das DOK.fest München sowie den VFF Dokumentarfilm Produktionspreis und den prämierten Film finden Sie

DOK.fest München

Preisträger*innen der vergangenen Jahre

2024 - VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis
„Land der verlorenen Kinder“
Oliver Stoltz (Dreamer Joint Venture Filmproduktion)

2023 - VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis
„Für Immer“
Carsten Rau und Hauke Wendler (PIER 53 Filmproduktion)