Hamburg Producers Award

Beim Filmfest Hamburg werden zahlreiche Jury-Preise an Produzent*innen, Regisseur*innen, deutsche Verleihfirmen und den filmischen Nachwuchs vergeben.

Die VFF stiftet den mit 25.000 Euro dotierten Hamburg Producers Award Deutsche Fernsehfilme sowie den mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotierten Hamburg Producers Award Deutsche Serien. 

2025 wurde das Projekt „Polizei“ des Produzenten Peter Hartwig (KINEO Film) in der Sparte Hamburg Producers Award Deutsche Fernsehfilme ausgezeichnet. 

Der Film zeichnet mit dem 18-jährigen Anton Stern das Porträt eines schwer traumatisierten jungen Mannes, der sich seiner Erinnerung nicht mehr sicher ist und, getrieben von Aggressions- und Panikattacken, um seine Zukunft fürchten muss. Nebenbei entsteht so auch die Skizze einer durch die Pandemie-Zeit geprägten, ebenso fragilen wie vom System enttäuschten, verwöhnten Generation, die sich zwischen Fatalismus und Kampfgeist entscheiden muss.

Der Hamburg Producers Award Deutsche Serien ging 2025 an „Almania“ der Produzent*innen Kirstin Wille, Alexandra Bauermeister, Phil Laude und Ralph Schiller (DCM Pictures in Zusammenarbeit mit DiggiTales). 

In der Jury-Begründung heißt es: „Voller Humor und Zuneigung schafft es Almania, mit klugen Dialogen liebevoll seine Figuren aufeinander prallen zu lassen, ohne auch nur eine von ihnen defizitär zu erzählen. Dreidimensional und komplex sehen wir ihnen beim Scheitern, Gewinnen oder dem Schmieden absurder Pläne zu und dürfen einer Ensemble-Leistung beiwohnen, die uns nicht nur zum Lachen brachte, sondern auch berührte.“

Preisträger*innen der vergangenen Jahre

2024 – Hamburger Produktionspreis 
„Von uns wird es keiner sein” 
Bernd von Fehrn und René Jamm (Warner Bros.), Roxana Richters und Alexander Wadouh (Chromosom Film)  2

2024 – Sonderpreis 
„Deadlines” 
Martin Danisch und David Hadda (Turbokultur)  

2023 – Hamburger Produzentenpreis 
„Sörensen fängt Feuer” 
Jakob Claussen und Uli Putz (Claussen + Putz)  

2023 – Sonderpreis 
„Füxe” 
Katrin Haase und Oliver Arnold (U5 Filmproduktion)  
 

Informationen zu weiteren Preisträger*innen